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OCT

Schnelle und effiziente Kalibrierung und Datenerfassung

Das Online Calibration Tool verbindet die klassische Kalibrierung von Steuergeräten und die Integration weiterer Messtechnik mit einem modernen Zugriff von mobilen Geräten aus über einen Browser. Durch den Verzicht auf zusätzliche Software auf den Geräten der Anwender ermöglicht das OCT eine schnelle und einfache Integration in alle Messaufbauten im Fahrzeug, am Prüfstand und im Labor.

  • Kalibrieren, Visualisieren, Messen
  • Einfacher Zugriff per Webbrowser
  • Zugriff über mobile Endgeräten
  • Einfache Lizenzierung

Im Gegensatz zu klassischen Mess- und Kalibriersystemen vereint das OCT die Funktionalität des Schnittstellenadapters mit der Datenkommunikation, -aufbereitung und -speicherung in einem kompakten Modul. Die Datenvisualisierung und Bedienung des Geräts erfolgen über eine Weboberfläche. Dazu können PCs/Laptops oder mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets verwendet werden. Auf dem verwendeten Gerät muss keine zusätzliche Software installiert werden. Für die Verbindung mit dem Endgerät stehen sowohl WiFi als auch kabelgebundenes Ethernet zur Verfügung. Eine Integration in das Firmennetzwerk ist genauso möglich wie die Direktverbindung. Für letztere stellt das OCT einen DHCP-Server zur Verfügung.

Das OCT ist mit zwei CAN-Schnittstellen ausgestattet, die die Protokolle XCP und CCP zur Kalibrierung von Kfz-Steuergeräten unterstützen. Natürlich wird auch CANraw und CANdbc unterstützt. So können auch Sensoren und externe Messtechnik direkt eingebunden werden. Als weitere Schnittstelle steht EtherCAT zur Verfügung. Diese wird insbesondere im Prüfstandsumfeld verwendet.

Neben den externen Schnittstellen stehen weitere Module zur Erfassung und Verarbeitung von Daten zur Verfügung. Über einen integrierten GNSS-Chip empfängt das OCT weltweit Positionsdaten. Die Systeme GPS, Glonass, Galileo und Beidou werden unterstützt. Des Weiteren ist ein 6-Achsen-Beschleunigungssensor verbaut. Über zwei USB-Ports und einen SDHC-Kartenslot können zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise Datenlogging und Mobilfunkanbindung, realisiert werden.
Eine Simulink-Schnittstelle ermöglicht die Ausführung von Modellen, die auf alle verfügbaren Signale und Parameter der internen und externen Schnittstellen zugreifen können. Dadurch ist es möglich, Kalibrierwerte in Abhängigkeit von beliebigen Simulink-Algorithmen zu bewerten und anzupassen.

Fahrzeugkalibrierung

Datenerfassung, Visualisierung und Kalibrierung spielen im gesamten Entwicklungsprozess eine wichtige Rolle. Durch Abgasregularien, verbrauchsoptimierende Maßnahmen und die hohe Komplexität moderner Komfortfunktionen wächst der Funktionsumfang der Steuergeräte stetig an. Eine Optimierung der Geräte in diesen Bereichen rückt daher immer weiter in den Vordergrund.

In modernen Fahrzeugen sind bis zu 60 Steuergeräte für die unterschiedlichen Anwendungen keine Seltenheit. Viele Entwickler setzen in ihren Bereichen bereits verschiedene Simulations-Tools zur Absicherung ihrer Arbeit ein. Nach der technischen Simulation schließt jede Entwicklung und Anpassung mit einem Test im Fahrzeug oder auf dem Prüfstand ab.

Diese Tests finden weltweit statt: Einerseits müssen unterschiedliche klimatische Bedingungen abgebildet werden, andererseits arbeiten häufig Mitarbeiter verschiedener Standorte zusammen an den gleichen Aufgabenstellungen.

Prüfstandsbetrieb

Nach wie vor nehmen Prüfstandsversuche einen wesentlichen Platz in der Motorenentwicklung ein: In Mappings werden Basiskennfelder eingefahren und Kalibrierungen verifiziert. Dauerlaufprogramme dienen der Absicherung und Freigabe von Bauteilen, und in Normzyklen werden Verbräuche und Emissionen gemessen.

Die größte Herausforderung der Prüfstandsbetreiber ist die Verknüpfung einer hohen Anzahl von komplexen Systemen. Nur eine reibungslose Kommunikation zwischen allen Systemen lässt einen effizienten Betrieb zu. Hierbei steht auch die Überwachung aller Funktionen zur Betriebslaufzeit im Fokus.

Aktuell am Markt verfügbare Systeme bieten einen extrem hohen Funktionsumfang, der für die tägliche Arbeit oftmals zu komplex ist. Das OCT bietet Ihnen die Möglichkeit, am Prüfstand anfallende Aufgaben effektiv und kostengünstig abzubilden.

Hochschule und andere Einrichtungen

Für eine effiziente und zeitgemäße Wissensvermittlung wechseln sich im alltäglichen Hochschulbetrieb theoretische Phasen und praktische Arbeiten ab. Auf diese Weise reifen Studierende zu Wissenschaftlern heran, die das Gelernte in der Praxis umsetzen und mit Ideenreichtum und Kreativität die Forschung voranbringen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende technische Ausstattung an den Hochschulen: Die in der Lehre eingesetzten Tools sollten denen in Forschung und Industrie entsprechen. Auf dieser Grundlage können neue Lehr-, Arbeits- und Forschungsformate entwickelt werden, was dazu führt, dass Hochschulen häufig zu Vorreitern in der Digitalisierung werden.

In diesem Kontext ermöglicht das OCT, jedem Studierenden einen Praktikumsplatz zur Verfügung zu stellen, in dem er die praxisnahe Arbeit eines Ingenieurs auch von zu Hause aus erlernen kann. Dadurch entstehen neue Perspektiven für das interaktive Lernen.

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